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Frischzellenkur für Egon Zehnder

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Bildnachweis: Sebastian Kaulitzki / fotolia

2016 wuchs die Personalberatung Egon Zehnder nur um 2,6 Prozent. Das Plus verdankt das Haus vor allem der Nachfrage auf den Gebieten Digital, dem Schaffen innovativer Unternehmenskulturen und Diversity, meldet Consultingstar.com.

2016 verordnete sich Egon Zehnder selbst so etwas wie eine Frischzellenkur. 50 neue Consultants stellte die renommierte Personalberatung ein – was – so der Branchenbeobachter Consultingstar – gemessen an der Gesamtzahl von jetzt 425 Beratern ein beachtliches Personalplus von mehr als zehn Prozent bedeutet hat.

Bescheiden hingegen nahm sich die Umsatzentwicklung aus – hier legten die Schweizer Headhunter 2016 um nur 2,6 Prozent auf 639,5 Millionen Schweizer Franken zu, umgerechnet 597 Millionen Euro. Der Wettbewerb schnitt da schon besser ab: Konkurrent Heidrick & Struggles beispielsweise verbuchte 2016 ein Plus von 51,2 Millionen US-Dollar auf einen Umsatz von 582,4 Millionen US-Dollar, was eine Steigerung von fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete.

Zwei Drittel seines Umsatzes erzielt Egon Zehnder mit Finanzdienstleistern, Industrie-Unternehmen und Konsumgüterherstellern. Dabei konzentriert sich die Personalberatung auf die Direktsuche nach Spitzenpersonal, die drei Viertel des Gesamtumsatzes ausmacht. Eine deutliche Zunahme der Nachfrage gab es nur in den Gebieten Digital, dem Schaffen innovativer Unternehmenskulturen und beim Thema Diversity. Geografisch gesehen erzielt Egon Zehnder die Hälfte seines Umsatzes in Euro und eines der umsatzstärksten Länder ist Deutschland. Hierzulande stellten die Personalberater laut Consultingstar 90 Millionen Euro an Honoraren in Rechnung, rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

Quelle: consultingstar.com, 9. März 2017