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Ebner Stolz verdoppelte Umsatz seit Fusion

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Bildnachweis: Sergey Nivens / fotolia

Knapp 181 Millionen Euro setzte die Prüfungs- und Beratungsfirma Ebner Stolz 2016 um und verdoppelte damit nach Recherchen der Stuttgarter Zeitung ihren Umsatz seit der Fusion mit Mönning (Hamburg) und Bachem (Köln) 2009. 

Für Ebner Stolz lief es 2016 rund. Der mittelständische Anbieter von Leistungen rund um die Themen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Unternehmensberatung und Rechtsberatung aus Stuttgart steigerte seinen Umsatz um 7,7 Prozent auf knapp 181 Millionen Euro Umsatz.

Damit hat sich die 2009 erfolgte Fusion mit Mönning (Hamburg) und Bachem (Köln) als sinnvoller Schritt bestätigt: Denn mit diesem Ergebnis haben die fusionierten Mittelstandsexperten gegenüber 2009 ihren Umsatz verdoppelt. Das verdankt das Haus vor allem der stabilen Nachfrage aus dem Mittelstand, aber auch dem Ausbau von Beratungsfeldern – Recht, Zoll, Compliance und IT-Revision – und der Eröffnung des neues Standorts Karlsruhe. Dort hatte Ebner Stolz nach dem Rückzug von PwC einen Teil des Personals übernommen.

Treiber ist nach wie vor die Steuerberatung, die 40 Prozent des Umsatzes in die Kassen spült. Vor allem die erhöhten Dokumentationspflichten für international agierende Mittelständler führten zu einer deutlichen Nachfrage. Hier setzt Ebner Stolz auch verstärkt auf das eigene Netzwerk Nexia International, über das die Berater und Prüfer mit mehr als 560 Büros in 115 Ländern vertreten sind.

In Sachen Wirtschaftsprüfung konnte Ebner Stolz namhafte Prüfmandate wie die Festool-Gruppe oder Glas Trösch hinzugewinnen – und mit der börsennotierten Bastei-Lübbe AG gewann das Haus sogar ein Mandat von einer Big-Four-Gesellschaft zurück. Die geschäftlichen Erfolge hatten auch Auswirkungen auf das Personal: Die Stammbelegschaft wuchs um 100 Mitarbeiter auf derzeit 1.300.

Quellen: Stuttgarter Zeitung, 10. April 2017;
Ebner Stolz, Pressemitteilung vom 6. April 2017

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