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Die neuen Stars der Finanzbranche: Private-Equity-Manager

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Die Beteiligungsbranche boomt. Private-Equity-Häuser, aber auch eine wachsende Zahl an Family Offices, Pensions- und Staatsfonds suchen Beteiligungsmanager, die kluge Investmententscheidungen treffen können, meldet das Handelsblatt.

Geld, das investiert werden will, gibt es in Überfülle und die Zinsen auf den Kapitalmärkten sind seit Jahren rekordverdächtig niedrig. Beides hat dazu geführt, dass die Private-Equity-Branche in neue Dimensionen wächst. Immer mehr Beteiligungsgesellschaften, unter  denen Blackstone, Apollo und KKR zu den bekanntesten zählen, aber auch Family Offices, Pensionsfonds und Staatsfonds suchen deshalb Beteiligungsmanager, die wissen wie man Private-Equity-Investments managt. Allein im Jahr 2018 investierten die Beteiligungsgesellschaften in Deutschland rund 9,6 Milliarden Euro. Im Jahresverlauf wurden laut Branchenverband BVK gut 1.200 Unternehmen mit Beteiligungskapital finanziert. Der Jobmarkt ist derzeit so aktiv wie nie, zitiert das Handelsblatt eine Studie der Personalberatung Heidrick & Struggles. Die Nachfage komme sowohl von neuen als auch von bestehenden Fonds, die zuletzt deutlich gewachsen sind. Trotz der sich eintrübenden Konjunktur dürfte das erst einmal auch so weitergehen: Während strategische Käufer im schwierigen Konjunktur- und Marktumfeld mit vielen politischen Risiken vorsichtig geworden sind, suchen Finanzinvestoren angesichts der prall gefüllten Kassen nach wie vor nach Übernahmekandidaten.

Quelle: Handelsblatt, 7. April 2019