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Deutsche Bank kündigt abermals neue Strategie an

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Bildnachweis: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank kommt nicht zur Ruhe. Anfang März stellte Vorstandschef John Cryan eine neue Strategie für Deutschlands größtes Geldhaus vor, die auch die Geschäftsbereiche neu ordnet.

Das Kreditinstitut will nach zwei Jahrzehnten als globales Handelshaus wieder zum  Modell der Universalbank zurückkehren. Solche Kurswechsel in den Strategien der Konzernspitze beeinflussen immer auch die möglichen Laufbahnen  von Fach- und Führungskräften. Die jetzt geplante betrifft zudem auch die Karrierewege von Wiwis bei Postbank. Wichtigste Maßnahme ist nämlich: Die Postbank, die die Deutsche Bank bislang eigentlich verkaufen wollte, wird nun doch integriert.

Künftig soll das Frankfurter Unternehmen aus drei großen Bereichen bestehen: Dem Privat- und Firmenkundengeschäft inklusive der Betreuung vermögender Kunden und der Postbank. Dem Investmentbanking mit Beratungsgeschäft, Zahlungsverkehr, Betreuung von Großkunden sowie dem Wertpapierhandel. Und der Fondssparte Deutsche Asset Management. 

Mit dem erneuten Umbau werden in Deutschland weitere Jobs wegfallen, erklärte Vorstandschef Cryan gegenüber Bloomberg TV. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. Bislang war geplant, bis 2018 weltweit 9.000 Arbeitsplätze zu streichen, davon 4.000 Stellen in Deutschland.

Quelle: Handelsblatt