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Mein schönstes Praktikum

Warum sind Praktika so wichtig? Neben Kaffee kochen und kopieren erleben viele Schüler, Studenten und Absolventen allerhand Eindrucksvolles auf dem Arbeitsmarkt. Schauen Sie doch mal, was andere so über ihr schönstes Praktium berichten. Natürlich interessieren wir uns auch für Ihr schönstes Praktikum.

Die schönsten Praktika 2010

Sechs Studenten waren zum Praktikum in der Welt unterwegs und erzählen, wie es war - und was ihnen die Zeit gebracht hat.

Im "Volkswagen Electronic Research Laboratory" in Palo Alto

Timo Bolse, 24, hat ein Studium der Kommunikations- und Informationstechnik an der FH Düsseldorf bereits hinter sich und studiert derzeit Internationales Wirtschaftsingenierwesen an der TU Hamburg.

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sechs Monate im "Volkswagen Electronics Research Laboratory" in Palo Alto, Kalifornien

"Ich hatte schon lange den Traum, mal ein Praktikum im Silicon Valley zu machen, und hatte überlegt, dass das zeitlich am Besten passt, wenn ich das mit meiner Bachelorthesis kombiniere. Ich habe deshalb alle interessanten Unternehmen, die ich übers Internet und persönliche Kontakte im Silicon Valley finden konnte, angefragt. Die Suche hat mich viel Zeit und noch mehr Mails und Anrufe gekostet. Über das Bildungsinstitut Inwent habe ich dann ein Stipendium bekommen, was vor allem beim recht kniffligen Beschaffen des nötigen Visums sehr nützlich war. Durch Zufall bin ich dann im Web auf die Research-Tochter von VW gestoßen.

Mein Praktikum und meine Thesis drehten sich dann um die Integration von Internet im Auto zum Beispiel über Mobilfunk. Ich habe ein entsprechendes Konzept entwickelt, das Ganze programmiert und anschließend auch testen können. Neben der wirklich tollen Gegend hat mir vor allem das Team sehr gut gefallen. Viele junge und sehr gut ausgebildete Ingenieure aus der ganzen Welt, die an superinteressan-ten Projekten arbeiteten. Die Zeit in Kalifornien hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt, fachlich wie menschlich. Ich habe viel über mich in einem fremden Land gelernt, habe mir einiges ansehen können und massenhaft nette Leute kennen gelernt."

Bei der Yachtcharterfirma "Euroboats Charter Ltd" in Manly

Sten Gerecke, 30, studiert Internationale Medieninformatik an der Hochschule für Technik in Berlin

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Dreieinhalb Monate bei der Yachtcharterfirma "Euroboats Charter Ltd" in Manly, dem Strandvorort von Australiens Metropole Sydney

"Als ich das erste Mal mit der Fähre aus Sydney in Manly ankam, fand ich die Gegend so schön, dass ich dachte: Hier bist du aber direkt im Paradies gelandet. Auch mit dem Job selber hatte ich Glück. Bei Euroboats durfte ich Projekte in Eigenverantwortung umsetzen, die man mir bei größeren Unternehmen nie übertragen hätte. Zunächst habe ich zwei Wochen geholfen, die wichtigste Internetseite des Unternehmens, www.yachtcharterfinder.com, neu zu programmieren.

Dann hatte der Chef kapiert, dass er sich auf mich verlassen kann und bezog mich in die Umsetzung einer neuen Geschäftsidee mit ein. Ich durfte bei der Produktentwicklung, bei der Namensfindung, der Gestaltung und beim Marketingkonzept mitarbeiten. Auch hat Euroboats mich für meine Arbeit bezahlt, was für Praktikanten in Australien eigentlich unüblich ist. Der Unternehmergeist in diesem Betrieb ist wirklich ansteckend, ich mache jetzt meinen Abschluss und würde dann am liebsten sofort selber ein Unternehmen gründen."

Bei "center.tv" in Bremen

Maria Wokurka, 23, studiert den Internationalen Studiengang Fachjournalistik an der Hochschule Bremen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Drei Monate bei "center.tv" in Bremen

"Obwohl ich vorher noch nie bei einem Fernsehsender gearbeitet hatte, durfte ich bei center.tv ganz viel machen. Ich habe komplette Beiträge alleine produziert. Von der Themenrecherche über das Drehen und Schneiden der Stücke bis zum Vertonen. Manchmal durfte ich sogar selbst vor der Kamera stehen und moderieren. Am Anfang war ich schon nervös, aber mit der Zeit ist die Aufregung verflogen. Einmal sollte ich einen Piloten porträtieren und durfte sogar selbst mitfliegen. Ein anderes Mal waren wir einen ganzen Tag mit der Wasserschutzpolizei unterwegs.

Das hat echt Spaß gemacht. Nicht nur die Themen waren super, sondern auch die Stimmung im Team. Die Praktikanten wurden sehr gut betreut. Wir haben Kameraschulungen und eine Einführung in das Schnittprogramm bekommen. Außerdem ist der Chefredakteur die Beiträge einzeln mit uns durchgegangen und hat uns Feedback gegeben. Manchmal mussten wir unter extremen Zeitdruck arbeiten. Das Gute daran: Man kann nicht lang diskutieren und lernt, Kritik auch mal anzunehmen. Ich war zwar vorher nicht schüchtern, bin aber durch das Praktikum auf jeden Fall mutiger geworden. Sehr zu empfehlen. Wenn man bei den kleineren Regionalsendern war und dort richtig viel machen durfte, hat man viel bessere Chancen bei den großen Unternehmen."

Bei der "Robert Bosch GmbH" in Viersen

Anja Loosen, 25, studiert Kommunikations-, Multimedia- und Marktmanagement an der FH Düsseldorf

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Drei Monate bei der "Robert Bosch GmbH" in Viersen, Niederrhein

"Früher habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie Gummibärchen eigentlich hergestellt werden - Hauptsache, sie schmecken gut. Seit meinem Praktikum bei Bosch kann ich allerdings an keinem Süßwarenregal mehr vorbei gehen, ohne mir vorzustellen, wie die kleinen bunten Tierchen vom Fließband in die Tüten kommen. Im Geschäftsbereich Verpackungstechnik, Produktbereich Süßwaren habe ich für das Produktmanagment gearbeitet und mich dort um Öffentlichkeitsarbeit und Marketing gekümmert. Am Anfang war es für mich als 'Kommunikationsmensch' gar nicht so einfach, die verschiedenen Maschinen auseinanderzuhalten, doch dank vieler netter Kollegen konnte ich bald die Müsliriegel- von der Bonbon- und der Dragiermaschine unterscheiden.

Mein Aufgabenfeld war sehr abwechslungsreich und spannend, so habe ich zum Beispiel einen Kunden-Newsletter erstellt, die Homepage der Abteilung aktualisiert und geholfen, den Messestand für die Iba, die größte Backwarenmesse Europas, vorzubereiten. Zwischendurch stand auch schon mal ein Fotoshooting für Müsliriegel auf dem Plan. Insgesamt waren die drei Monate viel zu schnell vorüber, und ich wäre gerne noch länger geblieben."

Bei "Erlebnistage" in Wiligrad

Ann-Katrin Kraus, 24, studiert Angewandte Freizeitwissenschaft an der Hochschule Bremen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sechs Monate bei "Erlebnistage" in Wiligrad, am Schweriner See

"Erlebnispädagogik ist immer gefragter, denn in vielen Schul- und Ausbildungsklassen oder auch in Firmen gibt es Kommunikations- oder Vertrauensprobleme. Als Praktikantin bei dem größten nichtkommerziellen Anbieter für Erlebnispädagogik in Deutschland konnte ich mich ganz intensiv damit beschäftigen, wie man solche Probleme löst. Am Standort Schweriner See war ich total gefordert. Wenn eine Schulklasse oder eine Firma bei uns Ferien machen wollte, habe ich mit den Verantwortlichen besprochen, wo die Probleme liegen und wie man das Gruppengefühl stärken kann. Dann haben wir ein Konzept ausgearbeitet und die Jugendlichen oder Erwachsenen eine Woche lang betreut.

Höhenangst sollte man bei diesem Praktikum nicht haben. Wir waren viel klettern, vom Hochseilgarten über Kistenklettern bis zu Schluchtüberquerungen. Auf dem Schweriner See konnten wir mit den Gästen auch Kanu fahren, Floßbauen und Kutterpullen. Natürlich wurden die Praktikanten sowohl pädagogisch als auch sportlich intensiv vorbereitet. Die Arbeit war manchmal super anstrengend, weil wir immer drei Wochen durcharbeiten mussten, und dann erst eine Woche frei hatten. Trotzdem war das Praktikum toll. Wir wurden gut aufgenommen. Es gab nicht wirklich Hierarchien, und wir bekamen ganz viel Dank zurück von den Kollegen und den Gästen. Außerdem ist Wiligrad, wo das Ganze stattfindet, ein traumhafter Ort. Viel Natur, eine richtige Blümchenwelt. Wir schwebten richtig auf einer Erlebnispädagogikwolke."

Bei "T&P Création" in Cotonou

Pierre Tardu, 22, studiert Betriebswirtschaft und Internationales Management an der Hochschule Bremen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Vier Monate bei "T&P Création" in Cotonou, Benin, Westafrika

"Über das Programm GLEN (Global Education Network of Young Europeans) bekam ich die Möglichkeit, nach Afrika zu gehen und ein Unternehmen in einem Entwicklungsland zu unterstützen.

In Cotonou, dem ökonomischen Zentrum von Benin, brauchte ein kleiner Konfektionsbetrieb namens T&P Création dringend Unterstützung. Die Firma, die von einem Beniner und einem Deutsch-Franzosen geleitet wurde, produzierte typisch afrikanische Mode. Das Konzept war an sich super: Zehn Mitarbeiter stellten hochwertige Hemden und Hosen her, die irgendwann auch in Frankreich und Deutschland vertrieben werden sollten.

Die Arbeitsbedingungen waren fair, das heißt: Die Arbeiter bekamen überdurchschnittlichen Lohn, hatten Urlaub, arbeiteten nur acht Stunden pro Tag und waren ordentlich versichert. In Benin selbst war die Kaufkraft aber so gering, dass sich die Menschen die Kleidung nicht leisten konnten. Ich habe viel analysiert, viel gerechnet, aber die Finanzkraft der Firma war zu schwach, um den Vertrieb umzustrukturieren. Wir haben Organisationen und Finanzinstitute um Kredite gebeten.

Doch leider konnten wir der Firma nicht helfen. Die Produktion musste gestoppt und die schon produzierte Kleidung verkauft werden. Das macht einen sehr traurig. Durch die Arbeit habe ich viel über Afrika gelernt. Und natürlich auch über mich. Als Europäer kann man sich kaum vorstellen, wie es ist, kein Wasser oder Strom zu haben. Jeden Tag zum Brunnen gehen zu müssen und abends nur mit Kerzenlicht lesen oder arbeiten zu können, ist schon eine Herausforderung. Aber eben eine, die einen stark macht."

Die schönsten Praktika 2009

Die Jobguide-Redaktion hat für Sie Studentinnen und Studenten nach ihrem schönsten Praktikum befragt. Hier haben wir ein paar persönliche Praktikumsberichte für Sie zusammengestellt:

Bei German Apsara Conservation Projekt (GACP)

Emmeline Decker, 28, hat Konservierung und Restaurierung von Wandmalereien und Objekten aus Stein an der Fachhochschule Köln studiert

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sieben Monate beim German Apsara Conservation Projekt (GACP) in Siem Reap, Kambodscha, mit einem InWEnt-Stipendium aus dem Programm "Praxissemester im Ausland für Studierende"

"An der Fachhochschule Köln, an der ich studiert habe, gibt es das German Apsara Conservation Project, das seit mehr als zehn Jahren mit der Konservierung und Pflege der Reliefoberflächen des Tempels Angkor Vat in Kambodscha betraut ist. In meinem Praktikum dort hatte ich die Aufgabe, den Bestand der beweglichen Steinobjekte, also zum Beispiel der Skulpturen und Stelen, im Tempel aufzunehmen. Dazu habe ich die Objekte in einen Plan eingetragen, fotografiert und nach konservatorischen Gesichtspunkten dokumentiert.

Fachlich war das natürlich eine tolle Erfahrung, und ich habe im weiteren Verlauf meines Studiums noch weitere Projekte dort machen können. Begeistert hat mich vor allem auch die gute Zusammenarbeit und die freundliche Aufnahme ins Team, das aus ortsansässigen Konservatoren und einem internationalen Expertenkreis bestand. Diese Kombination aus internationalem Projekt und der Nähe zur lokalen Bevölkerung war super, ebenso wie die Möglichkeit, mehr von Land und Kultur zu erleben als während einer reinen touristischen Reise.

Mittlerweile bin ich als Assistentin des Projektleiters beim GACP angestellt, verwalte die Dokumentation des Projekts und bin die Verbindungsstelle zwischen den Kollegen vor Ort am Tempel und dem GACP-Office."

Bei Goldbeck

Carolin Stephan, 23, studiert Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Uni Bielefeld


SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Drei Monate beim Bauunternehmen Goldbeck in Bielefeld

"Mein Ziel war, ein Praktikum in der Personalentwicklung zu machen. Dass es eines bei Goldbeck wurde, war dann eher Zufall - den ich aber keine Minute bereut habe. Ich war im Bereich Personalauswahl und Mitarbeiterentwicklung eingesetzt. Dazu gehörte Bewerbungsunterlagen sichten, Einschätzungen geben und den ganzen Prozess am Laufen halten. Eine spannende Erfahrung war es, Kennenlerntage für angehende Bauingenieure und ACs für Azubis zu betreuen. Dabei konnte ich zum Beispiel einer Psychologin des Teams bei den Gesprächen und der Auswahl über die Schulter schauen und habe auf diese Weise viel an Wissen mitgenommen.

Ich möchte das später ja selbst mal beruflich machen. Besonders schön bei Goldbeck fand ich das Betriebsklima. Mit mehreren hundert Mitarbeitern an diesem Standort ist es trotzdem immer noch familiär. Jeder grüßt jeden. Ich hab? mich immer als ein Teil des Teams gefühlt."

Bei Tillmanns, Ogilvy & Mather

Jan Schütte, 25, studiert Kommunikations-, Multimedia- und Marktmanagement an der FH Düsseldorf

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Vier Monate in der Kundenberatung der Werbeagentur Tillmanns, Ogilvy & Mather in Düsseldorf

"Das Thema Werbung fasziniert mich seit der Schulzeit. Deshalb wollte ich endlich mal Praxisluft schnuppern. In der Agentur Tillmanns, Ogilvy & Mather habe ich vier Monate lang die Kundenberater unterstützt. Meine Aufgabe war zum Beispiel Briefings und Timings für die Kollegen aus der Kreation zu schreiben. Wie sich ein Kunde eine Kampagne vorstellt, welche Botschaft transportiert werden soll, welche Medien zum Zuge kommen et cetera.

Darüber hinaus stand Recherche auf meiner Agenda, bis zum Abwinken. Von
spontaner Marktforschung mit der Videokamera bis hin zum Verfassen umfassender Unternehmensdossiers für Kundenprojekte.

Toll war, dass mich alle Teams von der ersten Sekunde an als vollwertiges Mitglied aufgenommen haben. Unterm Strich habe ich so in diesen vier Monaten den Arbeits"alltag" einer Werbeagentur - wobei es nicht wirklich einen Alltag gibt - kennen lernen können. Auch wenn es schon mal bedeutete, bis tief in die Nacht Präsentationen vorzubereiten. Das Praktikum hat meinen Berufswunsch entscheidend bestätigt."

Deutsche Presse-Agentur

Sonja Broy, 23, studiert Fachjournalistik an der Hochschule Bremen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Einen Monat bei der Außendienststelle der  Deutschen Presse-Agentur (dpa) in London

"Wenn man in London für die größte deutsche Presse-Agentur arbeitet, beschäftigt man sich mit typisch englischen Themen, oder besser gesagt damit, was Deutsche für typisch englisch halten. Bei meinem einmonatigen Praktikum bei der Außendienststelle der dpa in London habe ich darüber kleine Meldungen verfasst, natürlich viel über die britische Königsfamilie. Außerdem durfte ich drei längere Korrespondentenberichte schreiben, die von vielen Printmedien in Deutschland abgedruckt wurden.

Interviews auf Englisch zu führen, war kein Problem, auch wenn es anfangs noch gewöhnungsbedürftig war. Außerdem wussten die Interviewpartner ja, dass man für ein deutsches Medium arbeitet.

Das Schreiben hat viel Spaß gemacht, vor allem, weil mir die Redakteure sehr geholfen haben. Jede Änderung an meinen Texten haben sie geduldig erklärt und mir Zeit gegeben, sie zu überarbeiten. Das Praktikum hat meine Vorstellung von dem Leben eines Auslandskorrespondenten aber wieder gerade gerückt. So spannend und aufregend, wie man sich das vorstellt, ist die Arbeit gar nicht. Unterm Strich war meine Zeit in London aber trotzdem ein großer Erfolg und eine super Erfahrung."

Bei Rehau

Sina Schumm, 22, studiert BWL an der Hochschule Hof

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Ein Jahr in der Personalabteilung des Polymerspezialisten Rehau in Rosson-Wye, in der Nähe von Birmingham

"Das Unternehmen Rehau kannte ich schon von einem siebenmonatigen Praktikum in Deutschland. Das hat mir so gut gefallen, dass ich auch meine Auslandsstation dort machen wollte.

In Ross-on-Wye, in der Nähe von Birmingham, liegt die britische Hauptverwaltung. Dort war ich Mitarbeiterin im Bereich Human Resources und mitverantwortlich fürs Recruiting, die Mitarbeiter-Betreung und die Praktikanten. Ich habe deren Bewerbungen gesichtet, die Vorstellungsgespräche arrangiert und sie schließlich als Ansprechpartnerin durch ihr Praktikum begleitet.

Schon nach kurzer Zeit war ich fest ins Team integriert. Oft habe ich vergessen, dass ich selbst noch Praktikantin war. Ich habe schnell verantwortungsvolle
Aufgaben bekommen und konnte professionelle Arbeit leisten. Nach einem halben Jahr habe ich zum Beispiel bereits die Aufgaben einer Kollegin im Mutterschutz übernommen.

Und durch meine WG mit lauter Briten habe ich auch jenseits der Arbeit viel vom Leben auf der Insel mitbekommen."

Die schönsten Praktika 2008

Das waren die schönsten Praktika 2008. Hier können Sie in den Praktikumsberichten stöbern:

Bei der Pan American Health Organization (PAHO)

Foto: privat

Lars Peters, 23, studiert Public Health / Gesundheitswissenschaften an der Universität Bremen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Drei Monate bei der Pan American Health Organization (PAHO) in Washington D. C., USA

"Für Public-Health-Studenten gibt es kaum etwas Spannenderes, als für die größte Gesundheitsorganisation der Welt zu arbeiten. Die Pan American Health Organization gehört nämlich zur World Health Organization (WHO) und damit zum UN-System. Besonders gut gefiel mir, dass die PAHO in der sehr schönen und kulturell eindrucksvollen Hauptstadt der USA, Washington D. C., liegt und ihre Aktivitäten auf die Zielregion Lateinamerika und die Karibik fokussiert. Für mich war es etwas völlig Neues, sich mit Gesundheitsproblemen von Entwicklungsländern zu befassen. Da geht es nicht so sehr wie in Deutschland um Diabetes und Krebs, sondern um mangelnde medizinische Versorgung, hohe Kindersterblichkeit, schlechte Bildung und ähnliches. In der Zeit meines Praktikums fand ein großer Kongress in Ecuador statt, der diese Probleme behandelte. Die PAHO veranstaltete dieses Treffen, an dem Delegierte aus jedem amerikanischen Land teilnahmen, und gab Publikationen heraus, an denen ich mitarbeiten durfte. Ich habe selbstständig recherchiert, die Publikationen kommentiert und Verbesserungsvorschläge gemacht. Als Mitarbeiter der Abteilung "Gesundheitspolitik und -systeme" durfte ich sogar mit zum Expertenkongress nach Quito, in die Hauptstadt Ecuadors. Das war sehr interessant für mich, auch wenn mein Spanisch nicht perfekt war.
Obwohl das PAHO-Büro in den USA liegt, kam ich mir oft vor wie in Südamerika. Denn die meisten meiner Kollegen kamen aus lateinamerikanischen Ländern. Im Büro wurde hauptsächlich Englisch und Spanisch gesprochen und selbst das Kantinen-Essen bestand meist aus peruanischen Spezialitäten. Die Mitarbeiter waren alle sehr offen und herzlich. Super war auch die Betreuung. Bei der PAHO waren wir etwa 20 Praktikanten, und eine Koordinatorin kümmerte sich ausschließlich um uns. Sie hat auch viele Exkursionen organisiert, zum Beispiel zur Weltbank. Das alles hat mich persönlich ein ganzes Stück weitergebracht -  und macht sich im Lebenslauf auch sehr gut. "

Bei JPB Consulting

Nicole Forrai, 25, studiert Kulturwissenschaften, Wissensmanagement und Logistik in Magdeburg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Acht Monate bei JPB Consulting für deutsch-französisches Beziehungsmanagement in La Rochette bei Paris

"Durch die Arbeit in der deutsch-französischen Belegschaft konnte ich interkulturelle Kommunikation und Kooperation, also den Kernbereich der Unternehmensberatung, am eigenen Leib erfahren. In manchmal fast drei Sprachen zu arbeiten, war eine ganz schöne Herausforderung. Bei der Gestaltung von Kunden- und Partner-Mailings, der Organisation von interkulturellen Workshops und der Pflege des Internetauftritts konnte ich vieles von dem in die Praxis umsetzen, was ich an der Uni gelernt habe. Ich konnte meine Ideen und Vorschläge immer direkt einbringen und hatte selten das Gefühl, einfach nur Praktikant zu sein. Von dort habe ich auch die Idee für meine Abschlussarbeit mitgenommen, in der ich mich mit kollektiven Erinnerungsprozessen und Visionsbildung auseinander gesetzt habe. Alles in allem war das Praktikum anstrengend, aber rundherum eine tolle Zeit!"

Bei HJH Sports

Georg Sladek, 26, studiert BWL an der Martin-Luther-Universität in Halle/Wittenberg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Drei Monate bei HJH Sports in Sydney, Australien

"HJH Sports ist eine Sportdienstleistungsfirma, die aus einem ehemaligen Tennisclub hervorgegangen ist. Ich mache selbst viel Sport, und so hat das prima gepasst. Es hat mir so gut gefallen, weil die Arbeit so vielseitig war. Absolut kein Nine-to-Five-Job. Ich habe geholfen, einen Marketingplan zu entwerfen, an einer Konkurrenzanalyse mitgearbeitet und Events geplant. Eine Woche lang habe ich bei einem Sportscamp für Kinder mitgemacht, das war besonders spaßig. Außerdem hat die Firma eine Cartoonfigur entwickelt, den "SportStar", mit dem wir dann durch Kaufhäuser und Schulen gezogen sind. Die Kinder waren total begeistert."

Bei GfK

Anja Seidel, 25, studiert BWL/ Internationales Management mit Vertiefung Marketing in Magdeburg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Sieben Monate bei der GfK AG in Nürnberg

"Ich hab' im Bereich Marktforschung, Division, Satisfaction and Loyalty Management gearbeitet und eigenständig eine Kundenzufriedenheitsstudie für ein Unternehmen in der Stahlbranche erstellt. Dafür hab' ich das Datenrohmaterial ausgewertet und analysiert und anschließend in Absprache mit dem Kunden die Abschlusspräsentation erstellt. Außerdem konnte ich für Studien im Automobil- und Pharmabereich Angebote und Fragebögen erstellen. Das Team war wirklich toll und hat mir geholfen, schnell in die Aufgaben einzusteigen. Andererseits haben sie mir die Freiheit gelassen, viel in Eigenverantwortung zu erledigen. Und einen weiteren Vorteil hatte das Praktikum: Seitdem komme ich ganz gut mit einer Deadline im Nacken klar."

Bei Pricewaterhouse Coopers

Jan-Gerrit Dapper, 26, studiert BWL und Internationales Management an der Universität Köln

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Zwei Monate bei Pricewaterhouse Coopers in Köln

"Das Tolle an dem Praktikum war, dass ich wie ein Berufseinsteiger arbeiten durfte: Ich half bei einer Inventurüberwachung mit, prüfte eigenständig kleinere Verbindlichkeiten im Zuge einer Jahresabschlussprüfung bei einem großen deutschen Industrieunternehmen, wurde in Gespräche mit Mandanten eingebunden und wirkte bei Reportings der ausländischen Tochtergesellschaften mit. So gewann ich einen guten Eindruck in das Geschäft der Wirtschaftsprüfung."

Bei Buena Vista Games

Miriam Rüger, 28, Absolventin der Diplom-Soziologie an der Universität Bamberg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sechs Monate bei Buena Vista Games in München

"Ich habe in der Computer-Spiele-Abteilung gearbeitet, die sich auf Kinder- und Jugendspiele spezialisiert hat. Meine Aufgaben: Public Relations und Kommunikation. Auf der Family Games Convention habe ich einen Messestand organisiert, so richtig mit Micky Maus und einem Gewinnspiel für die kleinen Kunden - das war ein großer Spaß. Außerdem habe ich die Entwicklung eines Dschungelbuch-Lernspiels für die zweite Schulklasse komplett betreut, also die Markteinführung begleitet. Darüber hinaus musste ich Präsentationen vorbereiten, vorzugsweise in Englisch. Meine Eigeninitiative wurde immer belohnt, und mein Chef hat mich überall mit einbezogen."

Bei Cencosud S.A.

Claudia Knacke, 23, studiert Internationales Management an der Hochschule Bremen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Fünf Monate bei der Cencosud S.A. in Santiago de Chile

"Die Cencosud gehört zu den größten Handelsketten in Südamerika. Ich war dafür zuständig, Lebensmittel nach Chile zu importieren: Ich hab' Lieferanten ausgewählt, Produkte bewertet, Preise berechnet und Rechnungen überprüft. Außerdem war ich immer dabei, wenn sich Lieferanten aus dem südamerikanischen Raum vorgestellt haben. Zu meinen Aufgaben gehörte auch, mich um die Werbung in den Printmedien zu kümmern. Weil ich immer wieder Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen musste, habe ich viel gelernt."

Bei Bentley Motors

Markus Löffler, 23, studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Kempten

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sechs Monate bei Bentley Motors in Crewe, England

"Das Schöne an dem Praktikum war, dass es erst sehr allgemein angefing und immer tiefer ins Detail ging. Ich war nämlich zunächst in der Produktion tätig und hab' dann nach und nach alle Teile, Funktionen und Fertigungsbereiche kennen gelernt. Nach kurzer Zeit im Projektmanagement, in der so genannten Pilothalle, wechselte ich in die elektrische Entwicklung, wo ich an einem Funktionskatalog für ein Auto gearbeitet habe, das 2011 rauskommt. Mit den Engländern bin ich sehr gut ausgekommen, und ein angenehmer Nebeneffekt ist: Mein Englisch ist jetzt fließend."

Beim Sportvermarkter IMG

Manuel Nagel, 28, Absolvent der Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Sechs Monate beim Sportvermarkter IMG in Köln

"Ich habe mich entschieden, Sport zu studieren, weil sich mein ganzes Leben darum herum abgespielt hat. Von klein auf habe ich Sport gemacht, und es gibt deshalb für mich nichts Schöneres, als in diesem Bereich zu arbeiten. Vor allem im Fußball. IMG vermarktet meinen Lieblingsverein, den 1. FC Köln, und für einen Verein zu arbeiten, hinter dem man auch privat steht, ist einfach ein tolles Erlebnis. Während meiner sechs Monate dort war ich in der Abteilung Marketing und Sales tätig und habe Sponsoringleistungen, zum Beispiel VIP-Tickets und Business-Seats verkauft. Das hat großen Spaß gemacht".

Bei German Chamber of Commerce in Hong Kong

Ellen Shrestha, 23, European Business an der European School of Business in Reutlingen und in Irland

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Bei der German Chamber of Commerce in Hong Kong

"Aus dem 36. Stock eines Hochhauses hatte ich während der Arbeit einen atemberaubenden Blick auf den Victoria Harbour in Hong Kong. Dort arbeitete ich als ,Business Trainee' in der Messeabteilung der German Chamber of Commerce und war für die Koordination und Vorbereitung von Messeausstellern für unter anderem die IFA und CeBIT verantwortlich. Außerdem habe ich Exhibitor Briefing Days organisiert und PR-Materialien erstellt. An Hong Kong hat mir die Mischung zwischen der östlichen chinesischen Tradition und den modernen westlichen Gebräuchen am besten gefallen das ist einfach einzigartig."

Beim Information Service im Europa Hauptquartier der UNO in Genf

Claudia Baczewski, 24, Politikwissenschaften und Allgemeine Rhetorik in Tübingen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Beim Information Service im Europa Hauptquartier der UNO in Genf

"Ich habe Könige, den damaligen Außenminister Joschka Fischer und hohe UN-Beamte kennen gelernt! Mein Praktikum bei der UNO war eine spannende Mischung. Ich durfte Artikel für den Pressesprecher des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan schreiben, das UN-TV-Team während der Menschenrechtskommission unterstützen und Besucher der UNO betreuen. Diese Art von Arbeit hat mir super gefallen; in meinem spätern Job würde ich aber gerne noch mehr politische Verantwortung tragen!"

Bei Bosch in Tokio

Katharina Neumann, 25, studiert International Communication an der Hanze University in Groningen, Holland

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Sechs Monate bei Bosch in Tokio, Japan

"Ich habe im Bereich Interne Kommunikation gearbeitet und mitgeholfen, als dort ein neues Programm für die Projektarbeit eingeführt wurde. Ich habe ein Konzept erstellt, wie man den Mitarbeitern alles besser erklären und was man tun könnte, um deren Engagement zu steigern, z.B. ein Briefing von Seiten der Chefetage einzuführen, einen regelmäßigen Newsletter herauszugeben und monatliche Berichte erstellen zu lassen. Meine Kollegen haben alles getan, mich zu unterstützen, damit ich meine Aufgaben sehr gut erledigen konnte. Die haben sogar extra die Kommunikationsexpertin aus der Zentrale in Deutschland eingeflogen, die mir methodisches Handwerkszeug beigebracht und mir erklärt hat, wie alles bei Bosch läuft und wie ich mich speziell in Japan bewegen soll."

Bei Siemens VDO Automotive in den USA

Michael Wenzel, 25, BWL an der Uni in Regensburg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Bei Siemens VDO Automotive in den USA

"Während meines Praktikums war ich auf die Hilfe und auf die Informationen verschiedener Spezialisten angewiesen. Deren Vertrauen musste ich erst einmal gewinnen! Da war Sensibilität und effektive Kommunikation gefragt. Das Praktikum habe ich im Bereich Controlling,gemacht. Da habe ich eine interdisziplinäre Untersuchung aus den Bereichen Controlling, Produktionsmanagement und Logistik durchgeführt."

Bei der BBDO Campaign in Düsseldorf

Caroline Rissel, 26, Kommunikationsdesign in Düsseldorf

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Bei der BBDO Campaign in Düsseldorf

"Mein Creativ Director hatte sofort Vertrauen in mich gefasst und mir anspruchsvolle Aufgaben anvertraut, so kam nie Langeweile auf. Die anderen aus der Gruppe, in der ich gearbeitet habe, waren unkompliziert und haben mich gleichberechtigt behandelt. Wenn es etwas besonders Interessantes zu tun gab, wurde mir immer alles gezeigt und erklärt. Am besten war die Zusammenarbeit mit einem neuen Texter, mit dem ich für unterschiedliche Kunden und Wettbewerbe gearbeitet habe. Nach dem Praktikum habe ich angefangen, für BBDO als Freie Mitarbeiterin zu arbeiten."

Bei DaimlerChrysler in Milton Keynes

Petra Gathof, 29, Absolventin der BWL in Marburg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM:
Fünf Monate bei DaimlerChrysler in Milton Keynes, England

"Ich habe in der Abteilung gearbeitet, die die Händler unterstützt, wenn Reparaturen anfallen oder Zubehörteile verkauft werden. Meine Aufgabe war es zum Beispiel, für die Regional Manager eine Powerpoint-Präsentation zu einem neu eingeführten Bonusprogramm zu erstellen. Außerdem war ich dabei, wenn die Abteilungsleiter Marketing- und Logistikfragen erörtert haben. Ich bin mit zu den Händlern gefahren und habe mit ihnen besprochen, wie der Showroom eingerichtet oder ein neuer Kindersitz beworben werden sollte. Die Arbeit hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht."

Die schönsten Praktika 2007

Das waren die schönsten Praktika 2007. Hier können Sie in älteren Praktikumsberichten stöbern:

Bei Towers Perrin

Marion Bonda, 26, Diplom-Mathematikerin mit Schwerpunkt Statistik und Informatik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Bei Towers Perrin in Köln

"Mein bestes Praktikum war bei Towers Perrin in Köln, weil ich da die beste Kombination aus Beratung und Mathematik vorgefunden habe und mich das in meiner Ausbildung sehr weiter gebracht hat. Ich hab da in einem Projektteam gearbeitet, das neue Kunden beim Einstieg in den deutschen Markt berät. Dafür habe ich recherchiert und Präsentationen vorbereitet. Vergütet wurde meine Arbeit mit zehn Euro pro Stunde und ich denke, das ist angemessen."

Bei C-Quadrat Investment AG

Till Sudbrack, 24, studiert BWL in Magdeburg mit Spezialisierung in Marketing und Unternehmensführung

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Bei C-Quadrat Investment AG in Wien

"Bei C-Quadrat hat es mir so gut gefallen, weil ich eine sehr herausfordernde Aufgabe hatte: Ein Konzept für dieser Investmentfirma an ihre institutionellen Kunden. Ich wurde da sehr ins kalte Wasser geworfen. Am Anfang habe ich gedacht: Das ist überhaupt nicht zu bewältigen! Aber je mehr ich mich reingearbeitet habe, desto mehr Spaß hat es gemacht, eigenverantwortlich zu arbeiten. Das ist ein kleine, von der Arbeit her besondere Firma und es gab sehr viel persönlichen Kontakt mit Geburtstags- und Abschiedspartys auf der Dachterasse. Das war sehr nett und gut fürs Networking."

Bei der BMW Group

Matthias Hübner, 24, Absolvent der BWL für Internationales Management in Hannover

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sechs Monate bei der BMW Group, speziell bei Mini, in Oxford

"Ich war im Bereich Qualitätsmanagement und habe da nach einiger Zeit eigene Projekte übernommen, mit Menschen aus allen möglichen Kulturen zusammengearbeitet und mit Firmen aus England, Schweden und Deutschland. Ich war für Sitze und Türverkleidungen zuständig, was so nicht spannend klingt, aber auf jeden Fall spannend war, weil ich bei Präsentationen mithelfen konnte, inMeetings sitzen, sehr viel rumkam, Probefahrten machen konnte und sehr viel in London war. Aber auch Oxford ist eine wunderschöne Stadt, extrem zu empfehlen. Also die Zeit dort hab ich genossen und hatte richtig Lust zu lernen und was mitzunehmen."

Bei Unilever Foodsolutions

Kerstin Kögel, 26, hat BWL studiert mit Schwerpunkt Marketing

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Sechs Monate bei Unilever Foodsolutions in Heilbronn

"Ich konnte da schnell Verantwortung übernehmen und zwar in sehr sympathischerArbeitsatmosphäre. Ich habe dann nach dem Praktikum noch sieben Monateeine Diplomarbeit dort geschrieben und hätte gerne nach dem Examen fest daangefangen. Leider bin ich dann aber in dem mehrstufigen Bewerbungsprozess irgendwann nicht weitergekommen."

Im Universitätsklinikum Essen

Daniel Napieralski, 24, studiert BWL an der Uni Duisburg Essen

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Universitätsklinikum Essen im Bereich Medizincontrolling und Qualitätsmanagement

"Das war ein freiwilliges Praktikum in der Uni-Klinik und deshalb so besonders schön, weil es halt meine beruflichen Vorstellungen manifestiert hat. Ich musste meine Hauptfächer wählen und wollte vorher absolut sicher sein, dass ich berufstechnisch auf dem richtigen Dampfer bin! Zu meinen Aufgaben zählten die typischen Tätigkeiten, die ein Controller so macht: Datenaufbereitung, Kennzahlen abgleichen, Datenauswertung, aber eben im Medizinbereich. Dafür braucht man Zahlenverständnis und analytisches Denkvermögen, aber das ist nicht langweilig, wie Laien oft denken, sondern sehr spannend, jeden Tag gab es etwas Neues! Außerdem habe ich Vorträge vorbereitet und recherchiert. Ich bin jetzt da als studentische Hilfskraft und hoffe später auf eine Festanstellung. Jetzt weiß ich: Ich muss mein Studium nicht abbrechen oder mich sonstwie umorientieren. Ich bin genau auf dem richtigen Weg."

Im St. Andrew's War Memorial Hospital

Sabine Hüppelshäuser, 25, studiert Medizin-Ökonomie an der Rheinischen Fachhochschule Köln

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Im St. Andrew's War Memorial Hospital in Brisbane, Australien

"Das Praktikum hatte ich über die Carl Duisberg Gesellschaft bekommen. Das war so toll, weil ich eine sehr, sehr nette Chefin hatte und in einem Team wunderbar aufgenommen wurde. Ich war in alle Abläufe integriert und habe die Risk Managerin bei ihrer täglichen Arbeit begleitet, an Meetings teilgenommen, Daten analysiert und ausgewertet. Das war unbezahlt und die Vermittlungskosten für das Praktikum hab ich selber tragen müssen, aber das war wirklich jeden Cent wert."

Bei der Bosch Rexroth AG

Eva Lauerbach, 24, studiert Europäische Wirtschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Bei der Bosch Rexroth AG in Älvsjö/Stockholm, Schweden.

"Ich hatte wirklich eine unvergessliche Zeit in Schweden! Gearbeitet habe ich im Vertrieb in der Abteilung für Kommunikation. Eins meiner Projekte war eine Umfrage zum Thema Kundenzufriedenheit. Die Untersuchungen habe ich selbstständig in Kooperation mit den zuständigen Abteilungen in Deutschland ausgewertet und vor dem Management präsentiert. Daneben habe ich Wochenendkurse in Schwedisch belegt und Ausflüge unternommen. Ich hab direkt in Stockholm gelebt. Die Stadt ist wunderschön und es gibt eine Menge Möglichkeiten was Kultur, Events und Freizeitmöglichkeiten anbelangt."

Bei Bosch Siemens Hausgeräte

Birgit Lauter, 25, BWL-Absolventin

SCHÖNSTES PRAKTIKUM: Bei Bosch Siemens Hausgeräte in Northcarolina, USA

"Ein Praktikum im Ausland ist ja eine unheimlich spannende, prägende Erfahrung und ich habe enorm viel gelernt. Zum einen fachlich, weil ich viel machen durfte im Bereich Einkauf und Logistik. Ich war direkt in alles eingebunden, konnte im Werk gucken wie die Prozesse ineinandergreifen, konnte dabei sein, als eine neue Produktionslinie aufgebaut wurde. Aber ich habe auch sehr viel über mich selbst gelernt und darüber, was uns Europäer von den Amerikanern unterscheidet. Zudem hab ich unheimlich nette Menschen kennengelernt, mit denen ich auch heute noch befreundet bin."

Ihr schönstes Praktikum

Wo war Ihr schönstes Praktikum? Und warum war es das Schönste? Wo haben Sie am meisten gelernt? Welches Praktikum hat Sie weitergebracht? Oder hat Sie das Unternehmen gleich "vom Fleck weg" eingestellt?

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Ihr schönstes Praktikum

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Praktikum in Australien

Im Clinch mit dem Känguru

Down Under ein bezahltes Praktikum zu finden, ist nicht ganz einfach. Denjenigen, die mit Eigeninitiative oder der Hilfe einer Vermittlungsagentur ans Ziel kommen, winkt jedoch eine kaum zu schlagende Mischung aus dynamischer Wirtschaft und Abenteuerspielplatz. » mehr dazu lesen

Praktikum in internationalen Organisationen

On Top of the world

Ein Praktikum bei einer internationalen Organisation ist für viele der Traum schlechthin: Hier kann man die großen Themen der Welt aus der Vogelperspektive betrachte, kann mit Menschen aus aller herren Länder zusammenarbeiten und viel in Sachen Erfahrungs- schatz und Lebenslauf tun. Und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. » mehr dazu lesen

Praktikum in Europa

Lieblinigsziel deutscher Hochschüler

London, Paris, Madrid, Moskau, Zürich - die europäischen Metropolen sind bei Studenten nicht nur schicke Ziele für den nächsten Kurztrip, sondern auch beliebt, um Auslandserfahrung zu sammeln. Wir haben zusammengetragen, wie die einzelnen Länder in Sachen Praktikum ticken und wie man dort am Besten an eine coole Stelle kommt. » mehr dazu lesen

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