Lass die Wut raus!

Von wegen habt euch alle lieb, Verständnis und Kooperation – Capital  singt ein Loblied auf die Wut als Karriereturbo. Motto: Aggression und offen ausgelebter Durchsetzungswille gehören einfach dazu, wenn man ganz nach oben möchte

Quelle: Capital

Ein Ausbruch hinterlasse viel mehr Eindruck als ein Fachgespräch und reinige die Luft – solange er dosiert eingesetzt ist. „Am Ende gewinnt der, der (im übertragenen Sinne) auch zuschlagen kann,“ zitiert das Magazin den Erziehungswissenschaftler Jens Weidner. „Je höher das Bisspotenzial, desto behutsamer wird man mit Ihnen umgehen“.

Doch einfach nur den Lauten machen, reicht nicht. Das Geheimnis, schreibt Capital, bestehe darin, Aggressionen bewusst und gezielt einzusetzen. Wie am Mischpult müssten Manager die eigenen Persönlichkeitsmerkmale aussteuern. Wer sich durchsetzen wolle, müsse die Regler Skrupellosigkeit, mentale Härte und Handeln höher drehen. Doch wer es dabei übertreibt, riskiert, sich in einen Tyrannen zu verwandeln. Und „Management by Rumbrüllen“ ist auch bei Wutbefürwortern noch immer out.            
            
Quelle: Capital